Der Schulaccount ist eine eindeutige Kennung des Schülers bei der Verwendung der IT-Systeme des Schule. Jedem Schüler zum Eintritt in die Schule ein persönlicher Account angelegt. In den ersten Wochen des DIGIB-Unterrichtes werden die Schülerinnen und Schüler in die it-technischen Systeme der Schule eingewiesen und können anschließend alle Dienste die gesamte Schullaufbahn an unserer Schule lang nutzen.
Der Schulaccount hat folgende Struktur:
Benutzername: <nachname.vorname>
Das Passwort wird beim ersten Anmelden durch den Schüler durch ein persönliches Passwort ersetzt. Nach der ersten Anmeldung werden alle Dienste freigeschalten.
Die E-Mail-Adresse des Schülers (sofern die Zustimmung erteilt wurde) lautet anschließend <nachname>.<vorname>@bgzwn.at
Folgende Dienste können mit dem Schulaccount genutzt werden:
Folgende Dienste können nach schriftlicher Zustimmung & Aktivierung ebenfalls genutzt werden:
Bevor der Schulaccount vollständig genutzt werden kann, muss dieser in der Schule aktiviert werden. Der Zugang wird in den ersten 3 Tagen durch das IT-Team angelegt und mit einem Initialpasswort versehen. Der Benutzer ist von Beginn an „eingefroren“. Erst durch erstmaliger Anmeldung im Schulnetzwerk & durch setzen eines eigenen, persönlichen Passwortes wird der Zugang systemweit aktiviert. Anschließend können die Datendienste der Schule genutzt werden. Im Zuge der ersten DIGIBE-Unterrichtstunden wird der Zugang gemeinsam mit den Schülern aktiviert.
Das Passwort kann auf zwei Arten geändert werden:
Self-Service (online):
Die Passwörter können auch von unterwegs bzw. von zu Hause aus geändert werden.
Hinweis: Innerhalb weniger Minuten wird das Passwort für alle Microsoft-Dienste übernommen. Nach ca. 15 Minuten wird das neue Passwort auch im Schulnetzwerk (für WLAN, Computerarbeitsplätze, …) übernommen.
In der Schule (lokaler Arbeitsplatz):
Hinweis: Die Änderung des Passwortes bewirkt eine Änderung aller verbundenen Accounts. WLAN, OneDrive, Office 365, Moodle, etc. müssen ggf. mit dem neuen Passwort verbunden werden.
So läuft die Anmeldung ab:
Achtung: Der letzte Benutzername wird am Anmeldebildschirm nicht angezeigt. Du musst deinen Benutzernamen also immer selbst eintippen.
Unser Schulnetzwerk (Domäne bgzwn.at) hat folgende Anforderungen an dein Passwort:
Das System blockiert bestimmte Begriffe, die zu leicht zu erraten sind. Folgende Wörter dürfen nicht in deinem Passwort vorkommen:
Auch wenn du diese Wörter in ein längeres Passwort einbaust, wird es abgelehnt.
Angreifer benutzen Programme, die einfach alle möglichen Zeichenkombinationen durchprobieren – das nennt man einen Brute-Force-Angriff („rohe Gewalt“).
Ein kurzes Passwort mit 6 Zeichen hat vielleicht ein paar Milliarden Kombinationen. Klingt viel? Ein moderner Computer schafft Milliarden Versuche pro Sekunde. So ein Passwort ist in Sekunden geknackt.
Bei 12 Zeichen steigt die Anzahl der Möglichkeiten exponentiell – nicht doppelt so viel, sondern um ein Vielfaches. Und bei 20+ Zeichen? Da bräuchten selbst Supercomputer Jahre oder Jahrhunderte.
Merke: Jedes zusätzliche Zeichen macht dein Passwort exponentiell sicherer. Länge schlägt Komplexität!
Angreifer probieren auch ganze Wörterbücher durch und kombinieren bekannte Wörter, Namen und Zahlen. Deshalb sind Passwörter wie Hund1234 oder Schule2025! unsicher – sie bestehen aus Wörtern, die in jedem Wörterbuch stehen.
Der Trick: Denk dir einen Satz aus, den nur du kennst! Passphrasen – also Passwörter aus mehreren Wörtern – sind sicher UND leicht zu merken.
Schreib einfach einen ganzen Satz:
| Beispiel | Zeichen | Sicher? |
|---|---|---|
Mein Hund frisst gerne 3 Bananen! | 35 | ✅ Sehr sicher |
Im Sommer gehe ich 7x schwimmen. | 35 | ✅ Sehr sicher |
Mathe um 8 Uhr ist viel zu frueh! | 37 | ✅ Sehr sicher |
Pizza mit Ananas? Niemals, danke! | 36 | ✅ Sehr sicher |
Tipp: Die Sätze müssen keinen Sinn ergeben! Je verrückter, desto besser – und desto leichter merkst du es dir.
Denk dir einen Satz aus und nimm nur die Anfangsbuchstaben:
AMeii2SzF!MKsjT16Sl.Nimm 4–5 Wörter, die nichts miteinander zu tun haben:
| Beispiel | Zeichen |
|---|---|
Wolke Gabel Tintenfisch Rakete | 33 |
Kaktus Freitag Mondstein Suppe7 | 32 |
Bleistift Tornado 4 Kuchen Mond | 33 |
Eselsbrücke: Erfinde zu deinen Wörtern eine absurde Geschichte! z.B.: „Eine Wolke sticht mit einer Gabel in einen Tintenfisch, der auf einer Rakete sitzt.“ – Das vergisst du nie wieder.
Hier sind Beispiele für schlechte Passwörter, die abgelehnt werden oder leicht zu knacken sind:
| Schlechtes Passwort | Warum schlecht? |
|---|---|
Zehnergasse2025 | Enthält gesperrtes Wort „Zehnergasse“ |
Gymnasium!1234 | Enthält gesperrtes Wort „Gymnasium“ |
bgzwn12345678 | Enthält gesperrtes Wort „bgzwn“ |
wauwau123456 | Enthält gesperrtes Wort „wauwau“ |
Passwort1234 | Steht in jeder Hacker-Liste |
12345678abcd | Einfache Reihenfolge, sofort geknackt |
MaxMuster2010 | Name + Geburtsjahr = leicht erratbar |
qwertzuiop12 | Tastatur-Reihenfolge, kennt jeder Angreifer |
Hallo12345!! | Zu einfach und vorhersagbar |
Die goldenen Regeln:
Self-Service-Passwort-Recovery (online)
Dieser Service setzt voraus, dass bei einer der ersten Anmeldungen Kennwort-Rücksetzinformationen (private E-Mail-Adresse bzw. Handynummer) angegeben wurden.
Hinweis: Innerhalb weniger Minuten wird das Passwort für alle Microsoft-Dienste übernommen. Nach ca. 15 Minuten wird das neue Passwort auch im Schulnetzwerk (für WLAN, Computerarbeitsplätze, …) übernommen.
Bei DigiGb oder Informatik Lehrpersonen:
Passwörter und Multifaktorauthentifizierung können bei DigiGb oder Informatik Lehrpersonen im Unterricht manuell zurückgesetzt werden.
In Ausnahmefällen können auch die IT-Administratoren helfen.
Beim IT-Support:
Passwörter können beim IT-Support manuell zurückgesetzt werden.
In Ausnahmefällen können auch die IT-Administratoren helfen.